Aufbruch, Auszug und Veränderung 2017


Arnd Kischkel 08.01.2017

Im Jahr 2017 kommen im politischen Bereich Wahlen und größere Veränderungen auf uns zu. Es geht um die Frage, wer regiert und wer wird welchen Kurs einschlagen. Dies ist auch eine Frage, die in diesem Jahr die Kinder Gottes beschäftigen sollte. Zum einen gibt es im öffentlichen Leben die Tendenz, weiter christliche Werte aufzulösen und der Kirche jeglichen Einfluss abzusprechen. Gleichzeitig ist aber Gott jetzt dabei, die Bevollmächtigung und Autorität seiner Kinder neu freizusetzen, zu bestätigen, sodass diese auch öffentlich demonstriert werden kann.

Wie beim Auszug des Volkes Israel aus Ägypten zwei Autoritäten aufeinanderprallten und sich am Schluss durch Zeichen und Wunder die Macht Gottes und seine Führung als stärker und gesegneter erwies, so ermutigt heute der Heilige Geist, sich bereit zu machen zum Auszug aus weltlicher Fremdbestimmung, Gefangennahme und Beeinflussung. Dabei gibt es nur die Möglichkeit, noch tiefer in die Abhängigkeit gesellschaftlicher Zwänge zu geraten oder die herrliche Freiheit der Kinder Gottes zu entdecken und in der Kraft des Heiligen Geistes dem Wort der Verheißung zu folgen und die Liebe des Vaters zu feiern.

Denn Orte der Herrlichkeit sind Orte königlicher Festlichkeit und wunderbarer Gemeinschaft. Im Angesicht äußerer Bedrohungen und Schwierigkeiten, herrscht hier Gelassenheit, Glaube und Freude, weil Gott einfach da ist.

Im Gebet sehe ich vor mir ein Portal der Herrschaft, durch das die Kinder Gottes einziehen und dass sie befähigt, die Wunder Gottes und sein übernatürliches Wirken freizusetzen. Für viele wird es plötzlich leicht gehen. Andere jedoch werden sich immer mehr zurückziehen und auf äußere Sicherheiten setzen.

Das Jahr 2017 wird ein Jahr der Veränderung sein. Damit Gottes Pläne für Deutschland zum Ziel kommen, braucht es eine atmosphärische Veränderung im Reich Gottes. Auch der Feind Gottes wird versuchen, die Atmosphäre zu verdunkeln und Ängste zu schüren. Aber über denen wird ein Licht aufgehen, die sich darin üben, nach oben zu schauen und sich nicht anderswo festklammern.

Beim Auszug aus Ägypten gab es Verfolgung aber dann auch gewaltige Siege. Ich habe den Eindruck dass genau das auf uns zukommt. Das Bewusstsein von Mose und Aaron, die weltlichen Gesetzmäßigkeiten und den Einfluss Ägyptens zu verlassen und sich ganz Gottes Führung, Versorgung und seinem Wirken anzuvertrauen, kann auch uns erfüllen und uns Ausrichtung geben.

Insofern sehe ich im neuen Jahr besonders den Aufbruch, den Auszug, die Veränderung und die Bevollmächtigung. Zudem hat der Herr neue Orte gesetzt, an denen es in mächtiger Weise zu einer Ausgießung des Heiligen Geistes kommen soll. Im Gebet können wir diesem Durchbruch der Herrlichkeit Gottes den Weg bereiten. Die Präsenz Gottes in Verbindung mit neuen Strukturen ist ein Schlüssel auf dem weiteren Weg. Lasst uns dort hingehen, wo Gott wirkt und nicht wo menschliche Pläne das Tun und Denken festlegen. Die Hartnäckigkeit, mit der der Pharao versuchte, die Israeliten sich immer wieder dienstbar zu machen, repräsentiert auch die Versuche des religiösen Geistes, uns in Unfreiheit zu halten. Aber wir haben schon überwunden durch den, der uns mächtig macht.

Es gibt ein Lied, das ich im Blick auf das Jahr 2017 proklamieren möchte: Friede wie ein Strom, Liebe groß wie Berge. Der Wind deines Geistes weht überall. Freude übersprudelnd, heilender Lebensquell. Komm, Heil'ger Geist, mit Feuerfall!